Verlorene Landschaften
(Digitale fotografische Montage)



ⓒ 2009 Joon KIM
Inszenierungen nach Rene Magrittes "Der verlorene Jockey" (1926)
Magritte sagte einmal über diese Collage, dass "der verlorene Jockey" nicht aus einem ästhetischem Interesse heraus konzipiert wurde, sondern allein als Antwort auf ein mysterioses Gefühl, auf ein grundloses Unbehagen entstanden ist. Sie sei eine Art von Mahnung, die sich in manchen Momenten im Bewusstsein breit mache und ihn seit seiner Geburt leite. So malt er zwar "naturalistische" Darstellungen von Gegenständen, verfremdet diese aber auf radikale Art und Weise durch deren ungewöhnliche Zusammenstellung. Die Bilder meiner Arbeit sind digitale Bilder aus vielen einzelnen Aufnahmen einer Landschaft. Einerseits verstehen sie sich als eine Referenz zu Magritte und seinen surrealistischen Verfremdungstechniken, die ich mittels einer digitalen Montage konnotieren möchte. Andererseits geht es mir besonders um die Verbindung zwischen Bild und Beobachter, die zwischen demontierten, nicht sichtbaren Wirklichkeiten aufgespannt, zwischen der Sehnsucht nach eine andere Realität der Erfahrungen und dem Vertrauten im unbekannten Raum oszilliert. Ziel meiner Bilder ist es, Zugänge zu unbekannten Sub- und Metaräumen von Landschaftsbildern zu eröffnen- Räume aus dem Unterbewusstsein, aus Traum-Materialien, gewoben in digitale Bilder. |
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